Donnerstag, 8. März 2012, 19 Uhr
KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg
Über Walter A. Berendsohn sprach Susanne Wittek mit zwei als Expertinnen
ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und - ein besonderer Glücksfall - mit einem Verwandten des großen Gelehrten.
Sie befragte Claudia von Mickwitz, Autorin der 2010 erschienenen
detailreichen Biografie Walter Arthur
Berendsohn – Vom Emigranten zum Exilforscher, über Berendsohns besondere Fähigkeit, im Exil sein produktives, dynamisches Forscherleben wieder aufzunehmen und ein gänzlich neues Forschungsfeld zu initiieren.
Fotos: © Claudia Höhne
Prof. Dr. Doerte Bischoff, an der Universität Hamburg seit dem Sommersemester 2011 Professorin für Neuere deutsche Literatur
mit dem Schwerpunkt des 20. Jhds und der Gegenwart und Leiterin der Walter A. Berendsohn-Forschungsstelle
für deutsche Exilliteratur, gab über Berendsohns bleibende Bedeutung für die Exilliteraturforschung und die von ihm ausgegangenen Impulse Auskunft.
Rolf Martin Berendsohn, Jahrgang 1950, Enkel von Walter A. Berendsohns älterem Bruder Robert Louis Berendsohn, gewährte
dem Auditorium Einblick in seine Erinnerungen an die wiederholten Begegnungen mit dem betagten Großonkel aus Schweden und berichtete von dem lebhaften Interesse, mit dem Walter A. Berendsohn das Gespräch mit der politisierten 68er-Jugend suchte.
Stephan Benson, der vielfach auf Bühnen in Hamburg und in Fernsehproduktionen zu sehen ist und als Sprecher für
Hörbücher und bei literarischen Veranstaltungen einen hervorragenden Namen hat, trug ausgewählte autobiografische Texte Walter A.
Berendsohns vor.

Konzept, Umsetzung und Moderation: Susanne Wittek
Eine Veranstaltung im Auftrag der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung in Kooperation mit der Körber-Stiftung.